Warum Kim Kuchenbacken lernt...

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Kim ist eine gute Kuchen­bäckerin. Sie weiß, was zu tun ist, wenn Butter, Eier und Zucker verrührt sind: „jetzt Mehl rein!“ ruft sie selbstbewusst und greift nach der Tüte.
Das war nicht immer so. Als Kim in den Kindergarten kam, hat sie kaum gesprochen. Durch das Konzept der alltagsintegrierten Sprachförderung hat Kim schnell Fortschritte in ihrer Sprachentwicklung gemacht.
In Gruppen, in denen  20 - 60 % oder mehr der Kin­der Sprachförderbedarf haben, sind zusätz­liche Sprachförderfachkräfte tätig. Sie haben spezielle Fort­bildungen zur Sprachförderung besucht und sind bestens geschult. „Die Sprachentwicklung eines Kindes beobachten, mit offenen Frage­stellungen Kinder zum Sprechen motivieren und Alltagshandlungen sprachlich begleiten – das ist wichtiges ‚Handwerks­zeug’ für die Mitarbei­ter­innen,“ erläutert die Fachberaterin des Evangelischen Vereins, Frau Sabine Rieger-Mühleck. Schwerpunkte sind deshalb die alltagsintegrierte Sprachförderung und das Lernen mit allen Sinnen. Kinder merken sich Wörter leichter, wenn sie diese in alltäglichen Situationen ‚er­lebt’ haben. Dass Mehl weiß ist und Eier schön glibbrig sind, wird mit allen Sinnen wahrgenommen und hilft so den Kindern, Wort und Bedeutung miteinander zu kombinieren.
Kim und ihre Spielkameraden wissen nichts von dem pädago­gischen Konzept, das  hinter dem Kuchenbacken steht. Sie freuen sich auf die verlockend duftende Leckerei, die bald für sie aus dem Ofen kommt.

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